Fluggesellschaft lehnt es ab Vater und Baby ins Flugzeug zu lassen, alte Witwe greift ein!

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Gerade hat ein Vater einen ermüdenden Sorgerechtsstreit um seine Tochter durchgestanden und gewonnen, doch schon kommen die nächsten Probleme auf ihn zu. Probleme, mit denen niemand gerechnet hat!

Er will nur mit seiner frischgeborenen Tochter von Phoenix zurück nach Ohio fliegen, als ihm die zuständige Fluggesellschaft einen Strich durch die Rechnung macht. Hoffnungslos versucht er eine Lösung für die Misere zu finden, aber nichts scheint dem nun alleinerziehenden Vater zu helfen.

Die daraus entstehende Herausforderung scheint alleine unbezwingbar zu sein, denn noch weiß er nicht, dass das selbstlose Engagement einer fremden Frau das Leben seiner kleinen Familien für immer verändern wird.

1. Der Sorgerechtsstreit, Vater gegen Mutter

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Rubin Swift durchlief eine anstrengende Schwangerschaft mit seiner Frau, aus welcher seine erste Tochter Ru-Andria hervorging, jedoch wurde sie nicht in eine gesunde, glückliche Familie hineingeboren. Ganz im Gegenteil! Ihre Eltern waren sich bereits uneins, bevor sie überhaupt geboren wurde.

Diese Tatsache führte zu einem umfassenden Sorgerechtsstreit. Nach einer hässlichen Reihe von Rechtsstreitigkeiten und persönlichen Dramen trat Rubin als alleiniges Elternteil hervor.

Nach dem Prozess sollte er den US-Staat Phoenix verlassen, um in seine Heimatstadt in Ohio zurückzukehren. Doch am Flughafen erwarteten den Vater weitere Probleme. Während der üblichen Kontrolle des Zolls wurde Rubin von der Security beiseite gezogen. Obwohl er dachte, dass er alle notwendigen Unterlagen für sich und seine Töchter hätte, hielt ihn etwas auf.

2. Die Fluggesellschaft verbietet das Fliegen

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Die Zeit zwischen der Geburt seiner Tochter und dem Abschluss eines fast einjährigen Gerichtsverfahrens bedeutete, dass Ru-Andria nicht zum Fliegen geeignet war, da sie noch nicht einmal 7 Tage alt war.

Er musste noch drei Tage warten, bis sein Kind endlich fliegen durfte, aber er hatten kein Geld mehr, weder für eine Unterkunft, noch für Notwendigkeiten wie Lebensmittel. Also beschloss Rubin, drei Tage lang zu versuchen, die Dinge zum Laufen zu bringen.

Das Herumlungern am Flughafen würde jedoch nicht funktionieren, da der Sicherheitsdienst ihn bis zum Zeitpunkt seines Fluges vom Gelände entfernen musste. Er wandte sich schließlich an das Krankenhaus, um die nötige Unterstützung zu erhalten.

3. Die Fälschung der Geburtsurkunde

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In seiner Verzweiflung hatte Rubin beschlossen, dass er versuchen würde, die Geburtsurkunde seines Kindes heimlich aus den Krankenakten zu holen. Sein Plan war es, das Alter seiner Tochter zu ändern, damit er und sein Kind unversehrt nach Ohio zurückkehren konnten. Damit dies funktionierte, musste das Krankenhauspersonal ihm helfen. Aus ethischen Gründen konnten seinem Plan jedoch nicht alle Mitarbeiter zustimmen. Rubin musste sein Problem schnell lösen, da er finanziell nicht dazu in der Lage war, sich und seine Tochter noch weitere Tage am Leben zu halten.

Er wollte seine entfremdete Ex-Frau nicht miteinbeziehen, da dies zu mehr Sorgerechts-Komplexität geführt hätte. Somit wäre alles umsonst gewesen. Rubin hatte keine Optionen mehr.

4. Eine freundliche Unbekannte

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Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich die Dinge zum Positiven wandten. Bei ihrer Geburt erregte Ru-Andrias bloße Niedlichkeit und Präsenz die Aufmerksamkeit vieler Menschen. Besonders die einer freundlichen alten Frau, die einen Hauch von Hoffnung symbolisierte.

Die fragliche freundliche Frau war treffenderweise als Joy (Freude in Deutsch) bekannt. Eine freiwillige Helferin im Krankenhaus, die Rubin bei der Geburt von seiner Tochter kennengelernt hatte.

Sie zeigte Rubin die Freundlichkeit, die er seit einiger Zeit nicht mehr erfahren durfte. Joy gab dem Vater ihre Kontaktdaten für den Fall, dass er Hilfe oder Unterstützung brauchte, eine Geste, die selbst Rubin stutzig machten.

5. Die Rettung in der Not

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Als Rubin völlig erschöpft war und sein Baby nicht zum Schlafen oder Essen bringen konnte, bat er Joy doch um Hilfe, in der Hoffnung, dass sie sich nicht umentschieden hatte. Da sein Baby immer noch jammerte und verzweifelt war, brauchte er sie mehr denn je. Rubin war am Verzweifeln. Er wusste, dass er es ohne Joys Hilfe nicht schaffen würde.

Es dauerte eine kleine Ewigkeit, bis sie ihm endlich antwortete, und Rubin hätte nicht erleichterter sein können. Zu seiner Erleichterung erinnerte sie sich an ihn und war mehr als bereit ihn zu unterstützen. Den Vater der Tochter, die sie so sehr verehrte. Aber was genau brauchte Rubin selbst von ihr?

6. Eine alte Frau wird zur Heldin

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Joy äußerte, dass sie einen unglaublich starken Drang hatte, Rubin zu helfen, da er ein so freundlicher Mann wäre. Sie konnte nur hoffen, dass dieser Glaube auf die richtige Weise an die richtige Person weitergeleitet wurde – Rubin.

Joy stellte keine Bedingungen für ihre Hilfe. Nun war es an Rubin seinen Stolz zu vernachlässigen, um zu Gunsten seiner Tochter zu handeln. Er bat darum in ihrem Haus unterkommen zu dürfen, wofür er sich sehr schämte.

Joy war mehr als bereit, die beiden unterzubringen. Aber Rubin hätte nie zu ahnen vermocht, wie viel mehr Wohlwollen von seiner Retterin auf ihn zukommen würde.

7. Mehr Hilfe als erwartet

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Rubin hoffte schließlich auf eine Nacht Ruhe. Aber Joy war auf lange Sicht engagiert und war entschlossen, diesem Mann und seiner Tochter über das Nötigste hinaus zu helfen. Stattdessen schlug sie etwas vor, das den Mann Freudentränen zu weinen.

Rubin dachte zuerst, dass Joy ihm helfen würde, die Probleme mit seiner Fluggesellschaft zu lösen, da Zeit und Geld überhaupt nicht auf seiner Seite waren. Aber sie schlug etwas weitaus Effektiveres und Wirkungsvolleres vor.

Nie hätte er gedacht so viel Barmherzigkeit und Mitgefühl von einer Fremden zu erhalten. Joy war wie eine gesandte des Himmels für den alleinerziehenden Vater. Er wusste nicht, wie er ihr jemals angemessen danken könnte.

8. Ein neues Familienmitglied

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Joy bot an, Rubin und seine entzückende Tochter so lange zu beherbergen, wie es nötig war. Nicht nur eine Nacht! Joys Herzlichkeit und Gastfreundschaft gegenüber einem Mann, der ihr größtenteils noch fremd war, konnte einfach nicht unbemerkt bleiben.

Sie bot Rubin und seiner Tochter einen Platz zum Schlafen und Essen an, bis sie nach Hause fliegen konnten. Sie behandelte den Vater wie einen Sohn und Ru-Andria wie eine Enkelin. Blut hätte die drei nicht näherbringen können. Ihre Freundlichkeit hatte noch nicht einmal ihr größtes Potenzial erreicht.

So kam es zu einer familiären Bindung zwischen zwei Menschen, die im Wesentlichen über Nacht Freunde wurden.

9. Joys Bitte

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Joy, die ihre Freundlichkeit nicht als Verhandlungsgrundlage benutzte, war eine der nettesten und fairsten Frauen, die er und seine Tochter jemals treffen würden.

Sie hatte letztendlich doch noch eine Bitte an Rubin, nicht weil sie das Gefühl hatte, dass er ihr etwas schuldete, sondern weil sie wusste, was für eine Person er war. Joy wusste, er würde ihr helfen, wenn sie es auch brauchte, deshalb hatten die beiden eine Verbindung, wie niemand sonst. Aber welchen Gefallen brauchte sie von ihm?

Sie bat ihn lediglich darum, ihr dabei zu helfen, die Blumen auf dem Grab ihres verstorbenen Mannes zu sortieren, da sich seit einiger Zeit niemand mehr darum kümmerte.

10. Rubins Engagement für Joy

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Joy hatte nie wirklich jemanden, der ihr bei der Instandhaltung des Grabes helfen konnte, aber sie nahm an, dass Rubin mehr als bereit sein würde, ihr unter die Arme zu greifen. Und Rubin, dankbar für ihre großzügige Hilfe, enttäuschte nicht. Zusammen sortierten sie das Gewächs auf besagtem Grab. Die Blumen würden später ein Symbol ihrer Freundschaft werden.

Rubin tat während seines kurzen Aufenthalts alles, um sicherzustellen, dass Joys emotionale Zeit am Grab ihres Mannes nicht einsam oder zu belastend war.

In diesem Moment bemerkte er, dass sie lebenslang verbunden waren. Es konnte einfach kein Zufall sein, wie das Schicksal die beiden zusammengeführt hatte.

11. Joy rettet erneut den Tag

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Als sie mit der Geburtsurkunde in der Hand zum Terminal zurückkehrten, machte Joy dort weiter, wo Rubin aufgehört hatte. Die nette Frau konnte einfach nicht akzeptieren, wie ihr Freund behandelt wurde. Mit eisernem Willen forderte Joy die Rückerstattung des Geldes, welches Rubin durch die ganze Misere verloren hatte.

Joy war ebenso rücksichtslos wie freundlich und es gab nichts, was sie davon abhielt, ihm zu helfen, das Geld zu bekommen, das er verdient hatte.

Der Zorn, mit dem sie der Fluggesellschaft gegenübertrat, wurde mit einer schnellen Wiedergutmachung für Rubin entlohnt, welcher letztendlich sogar in einer höheren Klasse fliegen durfte. Ihre Leidenschaft rettete somit erneut den Tag.

12. Eine Großmutter gewonnen

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Rubin hielt die Details seines Sorgerechtsstreites bewusst geheim, um die Privatsphäre seiner Familie nach dem Sorgerechtsstreit und der anschließenden Presse rund um das Flugzeugdebakel zu schützen.

Endlich war er wieder in Ohio, an dem Ort, wo er sich am besten auskannte und sicher fühlte. Und das alles nur wegen Joy. Ohne sie wären er und seine Tochter verloren gewesen, das war ihm klar.

Die kleine Ru-Andria mag eine Mutter verloren haben, aber eine liebevolle Großmutter wurde gewonnen. Es war Rubins Entscheidung, sie mit einer weiteren massiven Geste zu ehren, die ihre Bindung in einer Geschichte festigte, die mit nichts anderem zu vergleichen ist.

13. Ein Geschenk seiner Dankbarkeit

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Nach wenigen Wochen entdeckte Joy einen atemberaubenden Blumenstrauß mit einer Notiz in ihrem Haus. Die Nachricht drückte Rubins Dankbarkeit für ihre selbstlose Hilfe aus. Joy war ein Hoffnungsschimmer für ihn und seine kleine Tochter, den heutzutage nicht viele Menschen erleben können.

Rubin versprach, dass sie Joy oft besuchen würden, da sie jetzt eine Familie wären. Er hoffte, dass eines Tages mehr Menschen solch bedingungslose Liebe einander zeigen werden.

Manchmal ist die Kraft der Güte bedeutungsvoller als alles andere auf der Welt. Ein warmes Lächeln oder eine kleine freundliche Geste können schon eine immense Auswirkung auf das Leben eines anderen Menschen haben.