Die 11 gefährlichsten Tiere auf diesem Planeten

Bild: Worraket / Shutterstock.com

Wir leben mit einer so großen Vielzahl an Tieren auf dem Planeten, sodass wir viele davon immer noch nicht kennen. Was wir aber genau wissen ist: Nicht alle Tierchen sind Haustiere zum Füttern, Kuscheln und Liebhaben. Einige davon sind für den Menschen sehr gefährlich und wir sollten uns hüten, in ihre Territorien vorzudringen.

In der Folge präsentieren wir dir 11 der gefährlichsten Tiere, deren Begegnung du stets vermeiden solltest. Und falls du ihnen doch einmal über den Weg läufst, dann sei lieber ruhig, nett, freundlich und mach dich danach so schnell es geht aus dem Staub… Hier sind 11 so richtig unangenehme Tiere, die sich auf diesem Planeten ausgebreitet haben.

1. Er beherbergt leider unsere Wälder: der Wolf

Bild: Imago / Martin Wagner

Wo wir gerade bei Horrorfilmen waren… Okay, wir geben zu, dass es dort meistens um Werwölfe oder so was geht.

Aber trotzdem gehört der Wolf zu den gefährlichsten Tieren dieses Planeten. Was dabei so gruselig ist: Die Chance, einem Wolf zu begegnen, stellt sich gar nicht so klein dar, wie du vielleicht denkst. Wölfe breiten sich immer stärker aus und wer viel in Wäldern wandern geht, sollte vorsichtig sein. Die gute Nachricht: Wölfe sind clever genug, um nicht einfach so einen Menschen zu attackieren. Sie wissen, dass es bessere Möglichkeiten gibt, an Nahrung zu kommen. Aber einem ausgehungerten oder gerade speisenden Wolf solltest du trotzdem aus dem Weg gehen.

2. Furchteinflößender König der Meere: Der Weiße Hai

Bild: Imago / StockTrek Images

Dass der Weiße Hai ein gefährlicher Zeitgenosse ist, wissen wir nicht erst, sei Steven Spielberg vor vielen Jahrzehnten die berühmte Horrorserie startete. Auch die gefühlt 6.432 weiteren Haihorrorfilme unterstreichen unsere Angst vor dem König der Meere.

Begegnest du dem Weißen Hai im Wasser, kannst du nur noch hoffen, dass er keine Lust auf eine Mahlzeit hat. Mit hoher Geschwindigkeit und einem ausgeprägten Blutinstinkt machen sie Jagd auf ihre Beute. Außerdem werden Weiße Haie bis zu sieben Meter groß. Na ja, so kannst du sie wenigstens beim gemütlichen Tauchgang nicht übersehen. Der Weiße Hai ist vielleicht in der Realität kein Horrorcharakter, aber wenn er Hunger hat, dann solltest du dich entfernen.

3. Majestätischer Urwaldbewohner: Der Gorilla

Bild: Imago / Panthermedia

Gorillas können einen Menschen sehr schnell in die Vergangenheitsform setzen. Dies war dir sicher auch vor dem Lesen dieses Absatzes schon klar.

Gott sei Dank wirst du einem Gorilla zumeist nicht begegnen, wenn du nicht gerade gezielt nach ihm suchst. Aber wenn du sein Territorium betrittst, dann ist Vorsicht geboten. In der Regel greifen die hochintelligenten, sensiblen Tiere nicht einfach so an. Fühlen sie sich bedroht, warnen sie dich unter anderem mit Klopfgeräuschen vor. Ignorierst du das, steht dir ein größeres Wrestlingmatch bevor. Gorillas sind schließlich nicht nur intelligent, sondern auch sehr stolz und wachsam. Insbesondere gilt es für sie, ihr Zuhause nach Leibeskräften zu beschützen.

4. Blutsaugendes Monster: Die Mücke

Bild: Imago / blickwinkel

Bevorzugt nachts, wenn du schläfst, kommen sie hervor, suchen die saftigen, weichen Stellen deines Körpers, stechen ihren langen Rüssel in dich hinein, entnehmen dein Blut und wiederholen den Vorgang zum Teil mehrmals pro Nacht. Dann verschwinden sie und kommen erst in der nächsten Nacht wieder…

Wir nehmen Mücken als nervig, aber gegeben hin. Beschreibt man den Blutsaugevorgang im Detail, dann fragt man sich: Wieso eigentlich? Die Viecher trinken unser Blut, hinterlassen ein giftiges Sekret unter der Haut und übertragen gefährliche Krankheiten. Unter anderem können Mücken Malaria, das Dengue-Fieber oder COVID-19 übertragen. Kein anderes Insekt tötet mehr Menschen und Tiere auf der Welt. Von wegen „aus einer Mücke einen Elefanten machen“…

5. Ein Biss wie ein Pistolenschuss: Die Tropische Riesenameise

Bild: Imago / imagebroker

Im Englischen wird die Tropische Riesenameise nicht umsonst Bullet Ant (also Kugelameise) genannt, denn ihr Biss schmerzt genauso sehr wie ein Pistolenschuss. Glücklicherweise stellt sich so ein Biss allerdings nur als tödlich dar, wenn du allergisch reagierst.

Trotzdem: In punkto Schmerzen gibt es dem Vernehmen nach nichts Schlimmeres als den Biss der tropischen Riesenameise. Der Name sorgt aber für Beruhigung, denn wenn du in unseren Gefilden lebst, hast du üblicherweise nichts mit den Dingern am Hut. Interessanter Fakt: In vielen Eingeborenenstämmen gilt es als Ritual, seine Hand in einen Bau voller tropischer Riesenameisen zu stecken, um dadurch erwachsen zu werden. Bei uns reicht es hingegen, das 18. Lebensjahr zu erreichen!

6. Wunderschön, aber gefährlich Teil 1: Die Kegelschnecke

Bild: Imago / Panthermedia

War das nicht schön? Als Kind am Strand zu marschieren, Muscheln aufzusammeln, sie ans Ohr zu halten und den Stich der Kegelschnecke im Gesicht zu spüren?

Moment, irgendwas stimmt hier nicht. Was hier nicht stimmt? Dass die Kegelschnecke so aussieht wie eine wundervolle Muschel. Das ist aber nur Tarnung: Unter der Schale verbirgt sie ihre nadelähnliche Zunge, die beim Zustechen 100 verschiedene Gifte im Bruchteil einer Sekunde injiziert. Meistens findest du die Kegelschnecke eher unter Wasser, aber so oder so solltest du dir in Zukunft überlegen, ob du irgendwo in fremden, tropisch warmen Ländern bunte Muscheln in entlegenen Buchten aufsammelst. Ein stichhaltiges Argument könnte dagegen sprechen.

7. Harmlos, aber nicht harmlos: Das Nilpferd

Bild: Imago / alimdi

Wir denken beim Nilpferd an ein harmloses, ruhig dreinblickendes, gähnendes Tier, das am liebsten liegt und schläft.

Die Realität sieht anders aus: Nilpferde gehören zu den gefährlichsten Tieren für den Menschen, die auf dem Planeten zu finden sind. Sie fressen kein Menschenfleisch und attackieren uns nicht aus Hunger oder Jagdtrieb, aber sie sind sehr territorial. Das heißt: Wenn du ihr Gebiet betrittst, attackieren sie dich, um sich selbst, ihre Artgenossen oder – noch schlimmer – ihren Nachwuchs zu schützen. Und dann kann es finster für dich aussehen, also halte besser sicheren Abstand. Wenn wir ehrlich sind, kann man aber auch darauf kommen, denn so harmlos sehen Nilpferde gar nicht aus.

8. Schon der Name macht uns Angst: Die Asiatische Riesenhornisse

Bild: Imago / Nature Picture Library

Weder der Name noch das Aussehen dieses Insekts sind in irgendeiner Form einladend. Gott sei Dank wirkt der Name aber auch hier beruhigend, schließlich findest du diese Riesenhornisse nahezu ausschließlich im asiatischen Raum.

Eine weitere gute Nachricht: Im Gegensatz zur „Kugelameise“ fühlt sich der Stich der Riesenhornisse nur so an, als ob dich jemand mit einem Bolzenschussgerät malträtiert. Eine schlechte Nachricht hingegen, wenn du bald nach Asien fährst, um Urlaub zu machen: Die Riesenhornissen fliegen dort auch in städtischen Gegenden herum, so wie es hierzulande Fliegen und Wespen tun. Sie leben also mehr oder weniger friedlich gemeinsam mit den Menschen, weshalb du aufpassen solltest, was dir so begegnet.

9. Wunderschön, aber gefährlich Teil 2: Der Blumenurchin

Bild: Imago / StockTrek Images

Unter dem Meer! Unter dem Meer! Was haben die außer viel Sand, nur wir sind außer Rand und Band! Und der Blumenurchin tötet dich, unter dem Meeeeer…

Der Blumenurchin ist einer der gefährlichsten Wesen, die dir unter Wasser begegnen können. Dabei versprüht dieser zwei verschiedene Arten von Gift. Das eine Gift sorgt schnell für Muskellähmungen und kann schlechtestenfalls zum Ertrinken führen, das andere Gift kann einen anaphylaktischen Schock herbeiführen und relativ zügig für sich gesehen schon den Tod bringen. Zwischen den Zeilen liest du also heraus, dass der Blumenurchin nichts für dich ist, auch wenn er hübsch aussieht und du ihn vielleicht mal aus der Nähe betrachten willst.

10. Eine drachenähnliche Gestalt: Der Komodowaran

Bild: Imago / Nature Picture Library

Der Komodowaran trägt im Englischen nicht umsonst das Wort „Dragon“ im Namen. Er spuckt zwar kein Feuer, aber sieht einem Drachen durchaus ähnlich und versprüht zumindest eine große Gefahr.

Besonders die Art, wie er seine Beute Jagd, sorgt für Gänsehaut: Er versteckt sich hinterlistig in einem Busch, macht kein einziges Geräusch und greift völlig aus dem Nichts an. Dabei spielt es für ihn keine Rolle, ob es sich um Tiere oder Menschen handelt, die Echse hat immer großen Appetit. Glücklicherweise beschränkt sich ihre Verbreitung auf die Sundainseln von Indonesien. Nimm dir einfach eine Weltkarte und streiche diese Gegend mit einem roten Stift bei der nächsten Urlaubsplanung durch.

11. Die vielleicht giftigste Schlange der Welt: Der Inlandtaipan

Bild: Imago / imagebroker

Der Inlandtaipan wird von vielen als giftigste Schlange der Welt bezeichnet, auch wenn Experten darüber streiten.

Grund für die Annahme stellt der Biss der Schlange dar: Sie kann mit nur einem Angriff 100 Menschen töten oder 250.000 Mäuse auf mal auslöschen. Außerdem ist sie immer hungrig, sehr angriffslustig und übermütig. Schätzungsweise wären wir das auch, wenn wir ein kleines Menschendorf mit einem Biss töten könnten. Der Inlandtapian ist gefährlich. Das gilt aber für viele Tiere auf dieser Liste. Manche sehen aber deutlich gefährlicher aus, als sie letztlich sind. Trotzdem solltest du stets auf der Hut sein, denn andere Länder, andere Sitten, andere gefährliche Tiere, die dir nach dem Leben trachten!