Diese 12 Hunderassen sind in Deutschland am beliebtesten

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An einer Sache zweifeln wir nicht: Die Deutschen lieben ihre Hunde. Manche sogar mehr als ihren Partner. Das geht so weit, dass viele sicherlich lieber mit ihrem Hund im Bett schlafen, als mit ihrem Partner.

Aber welche Hunderassen werden am meisten mit menschlichen Zuneigungsbekundungen überschüttet? Dazu gibt es verschiedene Quellen, die aber alle ein ähnliches Bild geben. Beispielsweise registriert die Tierschutzorganisation Tasso e.V. viele der in Deutschland lebenden Hunde. Aber eben nicht alle, denn nicht jeder Hundebesitzer meldet seinen Liebling bei Tasso. Ähnlich ist es bei Versicherungsgesellschaften, die Hundeversicherungen anbieten, doch auch hier ergibt sich in Bezug auf die beliebtesten Hunderassen ein ähnliches Bild.

12. Der Boxer: Auf Platz 10 in Brandenburg

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Der Boxer ist eine Hunderasse, die sich in den meisten Bundesländern nicht in den Top Ten der beliebtesten Rassen befindet. Er hat es aber trotzdem in Brandenburg immerhin auf Platz 10 geschafft.

Der Boxer und seine Vorfahren wurden ursprünglich als Bullenbeißer gezüchtet, um widerspenstiges Vieh zu kontrollieren. Heute hat das Wesen dieser Hunderasse aber nur noch wenig gemein mit der Aggressivität seiner Vorfahren. Boxer sind mittlerweile zu beliebten Familienhunden geworden. Sie gelten als besonders anhänglich und sehr verspielt. Allerdings haben diese Hunde auch einen starken Schutzinstinkt. Sie würden ihre Familie im Ernstfall wahrscheinlich bis aufs Blut verteidigen, denn Boxer sind recht mutig und unerschrocken.

11. Der Beagle: Platz 10 in Sachsen

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Der Beagle schafft es nur in Sachsen in die Top Ten der beliebtesten Hunderassen und rangiert dort auf Platz 10.

Beagles wurden ursprünglich in England als Jagd- und Meutehunde gezüchtet und sie sind sehr lauffreudig. Außerdem wurden sie dazu eingesetzt, selbstständig Feldhasen und Wildkaninchen zu jagen. Dieses Erbe zeigt sich im Beagle bis heute, denn er gilt als relativ schlecht erziehbar und wenn er ein Mal von der Leine ist, kann man ihn meistens mehrere Stunden lang suchen.

In ihrem Wesen handelt es sich um fröhliche, aufgeweckte und aktive Hunde. Sie zeigen eigentlich nie Anzeichen von Aggressivität und sind immer freundlich. Auch zur Ängstlichkeit neigt der Beagle nicht.

10. Der Mops: Auf Platz 9 in Berlin

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Der Mops dürfte zwar in Deutschland recht häufig zu finden sein, trotzdem schafft er es aber nur in Berlin unter die Top Ten der beliebtesten Hunde und belegt dort den 9. Platz.

Trotz, dass es sich um einen sehr kleinen Hund handelt, steckt tatsächlich viel Hund in ihm. Möpse besitzen einen unvergleichlichen Charme und sind die Clowns in der Hundewelt. Außerdem sind sie intelligent. Mit diesen Eigenschaften schafft es der Mops, seinen Besitzer immer wieder gut zu unterhalten.

Der Mops wird zwar als englische Hunderasse angesehen, kommt aber tatsächlich ursprünglich aus China. Bereits vor über 2.000 Jahren wurde die Rasse dort gezüchtet und gehört zu den Molossern.

9. Der Border Collie: Auf Platz 10 in Baden-Württemberg und auf Platz 8 in Thüringen/Rheinland-Pfalz

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Schaut man sich die Statistiken der beliebtesten Hunde für die unterschiedlichen Bundesländer an, so wird schnell klar, dass es eine Reihe von Hunderassen gibt, die fast in allen Bundesländern die Beliebtheitsskala anführen. Allerdings gibt es auch einige Rassen, die es nur in die Top Ten einzelner Bundesländer schaffen, wie zum Beispiel der Border Collie.

Border Collies sind vor allem in Thüringen, Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg beliebt. In den restlichen Bundesländern findet man sie eher selten. Der Border Collie gehört zu den Arbeits- und Hütehunden, was es durchaus schwierig macht, ihn als Haustier zu halten, denn er hat zwar ein überdurchschnittlich hübsches Äußeres, braucht aber auch überdurchschnittlich viel Beschäftigung.

8. Der Malteser: In vielen Bundesländern unter den Top Ten

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Der Malteser schafft es zwar nicht in allen Bundesländern in die Top Ten, aber in vielen. Er steht zum Beispiel in Baden-Württemberg auf Platz 7, in Bayern auf Platz 10 in Bremen auf Platz 8 und in Hamburg auf Platz 9 der Liste der beliebtesten Hunde in Deutschland. Der Malteser ist sicherlich nicht zuletzt so beliebt bei den Deutschen, weil er ein süßer, kleiner Begleithund ist.

Die genaue Herkunft dieser Hunderasse gilt als weitestgehend ungeklärt. Sicher ist, dass es sich um eine sehr alte Hunderasse handelt, die wahrscheinlich aus dem alten Ägypten stammt.

Das Wesen dieser kleinen Hunde wird als verspielt, intelligent, sanftmütig, lebendig und furchtlos beschrieben.

7. Der Bolonka Zwetna: in Thüringen und Schleswig-Holstein auf Platz 7

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Der Bolonka Zwetna stammt ursprünglich aus Russland und wird unter den Bichons eingeordnet. Diese Rasse gibt es erst etwa seit 100 Jahren in Deutschland und trotzdem hat sie es schon unter unsere beliebtesten Hunde geschafft. Vor allem in der DDR waren Bolonka Zwetnas immer schon sehr beliebt.

Der kleine Begleithund wird nicht größer als 26 cm und erreicht ein Gewicht von höchstens 4 Kilo. Er kann in allen möglichen Farbvarianten vorkommen und besitzt ein lockiges, etwas längeres Fell.

In seinem Wesen wird der Bolonka Zwetna als ausgeglichen, lebhaft und gutmütig beschrieben. Er begeistert sich schnell für neues, ist wissbegierig und ein idealer Familienhund.

6. Deutscher Schäferhund: Nur noch in manchen Bundesländern beliebt

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Der Deutsche Schäferhund ist in den letzten Jahren in seiner Beliebtheit bei den Deutschen gesunken. In einigen Bundesländern, wie zum Beispiel in Bayern, steht er zwar noch auf Platz 2, in vielen anderen Bundesländern schafft er es aber nicht mehr in die Top Ten.

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um einen klassischen Hütehund. Es gibt rauhaarige, glatthaarige und langhaarige Vertreter dieser Rasse. Seine durchschnittliche Größe bewegt sich zwischen 50 und 55 cm und er kann in den Farben Schwarz, Weiß oder Braun vorkommen.

In seinem Wesen ist der Deutsche Schäferhund sehr gehorsam und loyal, lässt sich leicht erziehen, bietet Schutz und ist tapfer und selbstbewusst.

5. Australian Shepherd: Im Durchschnitt auf Platz 5

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Vielleicht wurde der Deutsche Schäferhund in seiner Beliebtheit vom Australian Shepherd abgelöst, denn auch hier handelt es sich um einen klassischen Hütehund. Er ist in fast allen Bundesländern unter den beliebtesten Hunden zu finden und rangiert in den meisten Fällen auf Platz 6 der Hitliste.

Der Australian Shepherd zeichnet sich ganz besonders durch sein schönes Äußeres und sein auffällig schönes, langes Fell mit auffälliger Musterung aus. Doch diese Hunde sind keine Rasse für Anfänger. Sie gehören nur in die Hände von erfahrenen Hundehaltern, denn sie benötigen viel Beschäftigung und sind nur schwer zufriedenzustellen.

Der Australian Shepherd wird in seinem Wesen als freundlich, anhänglich, intelligent, aktiv und beschützend beschrieben.

4. Der Chihuahua: Im Durchschnitt auf Platz 4

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Kleiner Hund ganz groß: Obwohl es sich beim Chihuahua um den kleinsten Hund überhaupt handelt, ist er mit Platz 4 in fast allen Bundesländern in Deutschland überdurchschnittlich beliebt.

Über die Herkunft des Chihuahua gibt es unterschiedliche Theorien. Eine davon besagt, dass er früher dazu genutzt wurde, Ratten zu fangen. Das würde erklären, warum der kleine Hund ein besonders furchtloses Wesen besitzt. Außerdem ist er lebhaft, wachsam und ein wahres Energiebündel.

In der westlichen Kultur kennen wir die kleinen Hunde seit etwa Mitte 1800. Er kann in allen Farben vorkommen, dabei gibt es eine Art mit langen und eine Art mit kurzen Haaren.

3. Die Französische Bulldogge: In den meisten Bundesländern auf Platz 3

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Die Französische Bulldogge ist in den letzten Jahren zu einem wahren Modehund geworden. Das zeigt sich auch darin eindeutig, da sie in fast allen Bundesländern den dritten Platz der beliebtesten Hunde belegt. Nicht zuletzt wird das an ihrem süßen, wenn auch etwas ungewöhnlichen Aussehen liegen.

Die Französische Bulldogge ist mit der englischen Bulldogge verwandt, die früher vor allem für Hundekämpfe verwendet wurde. Die Rasse fand vor allem in Frankreich und Belgien eine große Anhängerschaft. Wurde die Französische Bulldogge früher auch noch gerne als Jagdhund genutzt, züchtete man sie später eher als Begleithund mit Blick auf ein freundliches und unkompliziertes Wesen.

2. Der Labrador Retriever: In den meisten Bundesländern auf Platz 2 oder 3

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Der Labrador Retriever ist ein äußerst beliebter Hund in Deutschland. Er rangiert in fast allen Bundesländern auf Platz 2, nur in Bayern und Berlin fällt er auf den dritten Platz zurück.

Labradore wurden ursprünglich zur Jagd gezüchtet. Aufgrund ihres menschenfreundlichen Wesens, ihrer Treue, Intelligenz und guten Erziehbarkeit wurden sie aber immer mehr zum typischen Begleithund. Sie eigenen sich außerdem hervorragend als Therapiehunde.

Heute sind die meisten Labradore, die wir in deutschen Haushalten finden, etwas kleiner und rundlicher als ihre Vorfahren in der Jagd. Sie wurden absichtlich so gezüchtet, um ihren Besitzern den Umgang mit ihnen leichter zu machen. Sie spielen genauso gerne, wie sie fressen.

1. Der Mischling: In allen Bundesländern auf Platz 1

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Den ersten Platz auf der Liste der beliebtesten Hunderassen in Deutschland belegt tatsächlich eine Rasse, die eigentlich gar keine ist: der Mischling. Das mag unter anderem daran liegen, dass in Deutschland in den letzten Jahren die Adoption von Mischlingen aus dem Ausland immer beliebter geworden ist.

Freilich lässt sich über das Wesen eines Mischlings relativ wenig Allgemeingültiges sagen. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass sie in ihrem Wesen jedoch weniger Probleme aufweisen als so mancher Zuchthund. Mischlinge sind dafür bekannt, recht unkompliziert zu sein.

Was für ihr Wesen gilt, gilt auch für ihr Aussehen. Es gibt Mischlinge, die noch an bestimmte Hunderassen erinnern, bei anderen ist nur noch die „Rasse Hund“ zu erkennen.